WLAN Repeater Ratgeber Wlan-repeater-Test

Published on März 21st, 2020 | by marcopolo1

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WLAN Repeater – Grundlegende Infos

WLAN Repeater – Grundlegende Infos

Dickste Wände, massive Decken mit hohem Anteil an Metallbewährung im 40cm starken Beton oder auch Betontreppen und Kellerräume. In jedem Heim, in allen vier Wänden, Neugebaut oder saniert gibt es eine Vielzahl an Störquellen, die für einen suboptimalen und schlechten WLAN-Empfang verantwortlich zeichnen. Wenn bereits im Raum nebenan nur noch ein geringer Teil der ursprünglichen Signalstärke, des eigentlich zuverlässigen WLAN-Routers ankommt, könnte der Einsatz diverser WLAN-Repeater für einen soliden Zuwachs an Reichweite und Empfangsqualität sorgen.

Wie man sein WLAN-Bereich verstärken kann

Die Abstrahlung des Signals resultiert bei einem WLAN-Router in etwa kugelförmig. Die Signalstärke nimmt mit Zuwachs der Entfernung zum Sender deutlich ab. Je weiter weg man sich also vom Router entfernt aufhält, desto schwächer werden leider auch das Signal und dessen Stärke und umso langsamer sowie auch instabiler wird die daraus resultierende Verbindungsqualität. Die gute Nachricht ist, dass sich eine eingeschränkte Reichweite des WLAN-Signals mittels Zuhilfenahme eines WLAN-Repeater verstärken lässt. Hierbei handelt es sich meistens um eine platzsparende und  kompakte Gerätschaft, welche als „Bridge“ also als Brücke zwischen dem WLAN-Router und Endgerät fungieren soll. Der sogenannte WLAN-Repeater leitet also demnach das bestehende und vom WLAN-Router ausgehende Signal weiter. Zu Missverständnissen trug die Deutsche Bezeichnung “WLAN-Verstärker” für eine WLAN-Repeater bei. Das Signal, respektive die Verbindung wird ja im Wesentlichen nicht verstärkt, sondern eben weitergeleitet. Daher ist in diesem Zusammenhang auch öfters die Sprache von einem WLAN-Extender.

Welchen Repeater sollte man kaufen?

Möchte man sich aus vorangegangen genannten Defiziten einen WLAN-Repeater anschaffen, sollte man ein Modell wählen, welches über die folgenden Eigenschaften verfügt:

  • WLAN-Standard 802.11a/​b/​g/​n/​ac
  • Unterstützung für die Frequenzbänder 2,4 und 5 Gigahertz (Dual-Band-Repeater)
  • WPA2-Unterstützung
  • WPS-Funktion
  • Crossband Repeating
  • eventuell LAN-Buchse

Vorteilhaft wie auch wichtig ist der Umstand, dass sowohl WLAN-Router als auch WLAN-Repeater mit, sowie auf denselben Frequenzbändern arbeiten. Ein Router der besseren Klasse arbeitet mit 2,4 und 5 Gigahertz (GHz), man spricht dabei dann von einem sogenannten Dual-Band-Router. Die Modelle der noch hochwertigeren Tri-Band-Router benutzen ein 2,4-Gigahertz-Band plus und zusätzlich zwei 5-Gigahertz-Bänder. Demzufolge sollte man sich zumindest für einen Dualband-Repeater entscheiden, damit beide Frequenzbänder nutzbar gemacht werden können. Ein Tri-Band-Repeater ist nur sinnvoll wenn er zusammen mit einem Tri-Band-Router in Nutzung kommt.

Crossband Repeating – was ist das?

Den Höchstgrad an Geschwindigkeit erzielt man dann, wenn Router wie auch Repeater “Crossband Repeating” tauglich sind. In diesem Fall können beiden Frequenzbänder parallel zueinander genutzt werden, was natürlich die Datenübertragung extrem beschleunigt. Einzelne Endgeräte wie beispielsweise Tablet oder auch das klassische Notebook sind in diesem Fall zwar auch weiterhin mit dem Repeater lediglich über das 2,4- oder das 5-GHz-Band gekoppelt, dennoch steigert die  Crossband-Kommunikation aber den gesamt stattfindenden Datendurchsatz.

Eine Vielzahl von WLAN-Repeaters sind mit einem LAN-Anschluss ausgestattet. Im Fall dessen Vorhandenseins kann man den Repeater auch via Kabel mit dem Router verbinden und ihn dann getrost an einer Stelle einsetzen, wo das WLAN-Netz des Routers nicht mehr empfangen wird.

Was bedeutet Mesh-WLAN?

Als Mesh-WLAN bezeichnet man ein Funknetzwerk, welches aus diversen WLAN-Geräten besteht. Zum Beispiel aus einer Basis-Station zuzüglich mehrerer Satelliten. Das Internet wird hierbei nicht mehr von nur einem zentralen Router bereitgestellt, sondern vielmehr von verteilten sowie gleichberechtigten Zugangspunkten. Fällt dann ein Zugangspunkt aus, wird dieser – so gut und soweit möglich – von den verbleibenden ersetzt. Innerhalb des Mesh-Netzwerks läuft die interne Kommunikation, also die kumulierte  Kommunikation der einzelnen WLAN-Geräte untereinander,  getrennt vom Hauptdatenstrom des Internets ab. dadurch soll eine stabilere und höhere Bandbreite für das gesamte WLAN-Netzwerk generiert und gehalten werden. Für ein solches Mesh-WLAN braucht man auch spezielle Mesh-Router.

 

 


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